Brustkrebsvorsorge-Wichtiger den je

Mammographie-Screening: Eine lebensrettende Maßnahme

Einleitung

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen weltweit. Doch wie können wir dieser Bedrohung effektiv begegnen? Die Antwort liegt in der Früherkennung, insbesondere durch das Mammographie-Screening. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir die Wichtigkeit dieser Untersuchung und die jüngsten Entwicklungen in Deutschland, die auch Frauen über 70 Jahren einschließen. 📅


Die Bedeutung der Früherkennung

Je früher Brustkrebs diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen. „Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens daran“, teilt das Deutsche Krebsforschungszentrum mit. Eine Mammographie, also die Röntgenuntersuchung der Brüste, ist dabei die effizienteste Methode, um Brustkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen. 🩺

Bisher war das Mammographie-Screening in Deutschland auf Frauen zwischen 50 und 69 Jahren beschränkt. Doch ab Juli 2024 können nun auch Frauen im Alter von 70 bis 75 Jahren diese wichtige Untersuchung kostenlos in Anspruch nehmen. 🎉


Ablauf einer Mammographie-Untersuchung

Wie läuft eine Mammographie-Untersuchung eigentlich ab? Laut Aysin Senkal, Leiterin der Zentralen Stelle Mammographie-Screening am Gesundheitsamt Bremen, wird von jeder Brust je eine Röntgenaufnahme aus zwei unterschiedlichen Perspektiven gemacht. Dabei wird die Brust zwischen zwei Platten gedrückt, was unangenehm, aber nicht schädlich ist. Die Aufnahmen werden von zwei unabhängigen ÄrztInnen sorgfältig auf Veränderungen untersucht. 👩‍⚕️👨‍⚕️


Erhöhter Nutzen für Frauen über 70

Warum ist es gerade für ältere Frauen wichtig, regelmäßig zur Mammographie zu gehen? „Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken und daran zu sterben, steigt mit dem Alter“, erklärt Senkal. Daher wurde die Altersgrenze auf 75 Jahre angehoben, um der wachsenden Lebenserwartung gerecht zu werden und mehr Frauen eine rechtzeitige Diagnose zu ermöglichen. 👵🏻


Abwägung der Altersgrenze

Warum endet das Screening-Programm bei 75 Jahren? Der Radiologe Daniel Krastel gibt hier Einblick in einen komplexen Abwägungsprozess: Eine Brustkrebsdiagnose und die nachfolgende Behandlung könnten die Lebensqualität beeinträchtigen. Die Vorteile der Früherkennung müssen daher mit der möglichen Belastung durch eine Diagnose und Behandlung in diesem Alter abgewogen werden. 🧠


Die Stärken der Mammographie

Was macht die Mammographie im Vergleich zu anderen Untersuchungsmethoden so besonders? Die Röntgenaufnahmen können Gewebeveränderungen sichtbar machen, die sonst nicht zu ertasten sind. Mikroverkalkungen im Brustdrüsengewebe sind zum Beispiel ein sehr früher Hinweis auf eine Brustkrebs-Erkrankung. Dadurch kann eine Diagnose in einem Stadium gestellt werden, in dem die Behandlung wesentlich schonender ist. 💡


Umgang mit Ängsten vor der Untersuchung

Viele Frauen haben Angst vor der Mammographie. Um diese Ängste zu mindern, hat der Gemeinsame Bundesausschuss eine Entscheidungshilfe verfasst. Diese enthält Hintergrundinformationen zur Mammographie und einen Fragebogen, der Frauen hilft, das Für und Wider der Untersuchung besser abzuwägen. Wichtig ist hier vor allem die Transparenz und die Möglichkeit, die Entscheidung in einem ärztlichen Gespräch zu besprechen. 📄


Weiterführende Informationen

Für diejenigen, die sich weiter über das Thema Brustkrebs und Mammographie-Screening informieren möchten, empfehlen wir die folgenden vertrauenswürdigen Quellen:

Fazit

Die Erweiterung des Mammographie-Screening-Programms auf Frauen bis 75 Jahre ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Brustkrebs. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen, und die Mammographie ist dabei ein unverzichtbares Instrument. Trotz möglicher Ängste vor der Untersuchung sollten Frauen die angebotenen Hilfsmittel nutzen, um eine informierte Entscheidung zu treffen. 🎗


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